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ÜBER MICH

ÜBER MICH & DIE BERGSCHULE

EIN WENIG PHILOSOPHIE

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Konsumverhalten ist etwas, das uns in den entwickelten Ländern seit mehreren Jahrzehnten auszeichnet. Im negativsten Sinne. Daher setzen wir einen Unterschied. Bei der Bergschule Lechtal gibt es keinen kommerzialisierten Ansatz, wo jene Produkte an die Frontline geschoben werden, die den meisten Profit abwerfen. Alles was wir tun geschieht aus Hingabe und mit dem Anspruch auf QUALITÄT.

Wir legen Wert darauf, “wie” ihr den Gipfel mit einem Optimum an Herausforderung, Bewegungsqualität und Ästhetik erreichen könnt. Ein überforderter Geist in punkto Seiltechnik und Routenfindung, ein übler Magen und Schmerzen im Bewegungsapparat aufgrund mangelnder Kondition und Kraft, sowie der Notruf mit Hubschrauberabtransport am Ende gehören jedenfalls nicht dazu.

Bei uns wächst nicht die Anzahl geführter Touren und Gäste, was an vielen Konsum-Bergen, zu denen wir mittlerweile viele Schönheiten der Alpen und des Himalaya zählen müssen, der Fall ist. Bei uns wächst das Wissen und die Erfahrung, wie man sich auf Augenhöhe mit dem Berg bewegen muss, ohne bestraft zu werden und dabei jene FREIHEIT zu ERLEBEN, die es heutzutage nirgendwo mehr gibt: Die Freiheit sich mit den Spielregeln am Berg vertraut zu machen, sich darauf einzulassen, mutig zu sein, Verantwortung für sich selbst und seine Liebsten zu Hause zu übernehmen, zu entscheiden und zu handeln. Im Sekundentakt.

BERGFÜHRER HUBS

  • *1975 in Göstling/Ybbs als einer von drei “Buam”
    im “Hinterstein” (Bauernhof)
  • Matura an der Handelsakademie in Waidhofen/Ybbs
  • Magister in Wirtschaftsinformatik und Informationswirtschaft
    (Handelswissenschaften an der WU-Wien)
  • 4 Jahre Consultant im Bereich Data Warehousing (DWH)
    und Management Informationssysteme (MIS)
  • 3 Jahre SAP-Projektleitung in der NÖ Landeskliniken-Holding
  • 3 Jahre Vorstandsmitglied in der NÖ Landeskliniken-Holding,
    Leitung der Abteilung für Informations- und Kommunikationstechnologie,
    Leitung der Organisationsentwicklung
  • 2 Jahre Ausbildung zum staatlich geprüften
    Berg- und Skiführer (IVBV, IFMGA, UIAGM)
  • 2012 verheiratet mit Claudia Lindner
  • 2013 hauptberuflicher Berg- und Skiführer
  • 2013 Gründung Hinterstein OG gemeinsam mit meiner Frau
  • 2014 Umzug nach Gramais
  • 2016 Vallu(ga) wird unser erster Siberian Husky
  • 2017 Errichtung unseres Stützpunktes: Basecamp Gramais
  • 2021 Schafbauer in Zusammenarbeit mit Haus Zita
  • 2022 vorerst vollständiges Huskyrudel mit 8 Tieren

MEHR ÜBER MICH

MINI-BIO

Rückblickend betrachtet, wollte ich mich schon in der Grundschule von einem “System” abwenden, das mir unmenschlich erschien. Dort gab es niemanden, der auf meine Begabungen und Grundbedürfnisse als Kind und „BERGBAUERNBUB“ eingehen wollte. Theorie und Menschen, die abseits jeder Praxis diese Theorie als oberstes Credo einordneten, ließ ich mein Leben bestimmen. Als Kind konnte ich es nicht besser wissen und ich fühlte mich dem ganzen ausgeliefert.

Ein Klassenvorstand, sein liebstes Hobby war die Jagd, konnte mein Eis brechen. Ich verstand, dass es ein Leben neben und nach der Schule geben sollte. Ab da war ich Einserschüler und öffnete gleichzeitig die Tür in die zurückgewonnene Freiheit, die ich zunächst als Skilangläufer in diversen Leistungskadern auslebte.

Es folgte ein Jahrzehnt, das von einem in meiner GENERATION-X sehr stark ausgeprägten Leistungs- und Erfolgsgedanken geprägt war. Das betraf leider auch meinen Zugang zum Bergsteigen. Und abermals kollidierten meine Herkunft, meine Leidenschaften für Bewegung in der Natur, meine Wurzeln als Bergbauernbub mit meiner Realität als Mann im Nadelstreif, IT-Projektleiter und Führungskraft in einer von tausenden Menschen gefüllten Organisation. 

Der Wunsch nach Veränderung wurde groß. So groß, dass ich mit meiner unbändigen Energie die damals 2-jährige Ausbildung zum Berg- und Skiführer absolviert habe. Ab da war klar: Es gibt für mich nur mehr ein Leben mit und in den Bergen.

ABER: Mein Lebenswandel hatte mental und physisch Spuren hinterlassen. Mein Auto brachte ich regelmäßig zum Service. Meine Gesundheit jedoch opferte ich frei Haus meiner Arroganz, ich könnte alles erreichen.

Wenn ich heute zurückdenke, wie brutal ich mit mir und meinem Körper umging, dann habe ich oft das Gefühl, all die Menschen und Tiere, die wie Schutzengel auf meinem Lebensweg waren, nicht verdient zu haben. DOCH: Wenn man das Glück hat in ein Leben wie das meine geboren zu werden, dann stimmt ein Sprichwort 100%ig: „Glück ist, was du bist.“

Georg Fraberger, Psychologe und Autor von “Ohne Leib mit Seele“, bringt das in seinem Buch auf den Punkt.

HAT ES DAS EINFACHER GEMACHT? NEIN!

Mein Ego als Leistungsmensch hat sich verändert. Ich habe mich sozusagen gehäutet wie eine Schlange. Ein totaler Wertewandel war die Folge. Aus dem egomanischen, ehrgeizigen und teils wahrscheinlich sogar narzisstischen Leistungsmenschen, der nach Regeln, Pflichten und Gepflogenheiten tickte, wurde ein mitfühlender Familienmensch. Der kleine und sensible „Bergbauernbua“ machte sich breit und verdrängte das „Haben“ durch das „Sein“.

Der Weg zurück war hart. Emotionale Intelligenz und Mitgefühl rückten in den Mittelpunkt meines Daseins, was sowohl meine Arbeit als Bergführer als auch meine Entwicklung als Musher von Siberian Huskys stark beeinflusst hat. Als Purist der Generation-X wäre ich an beidem kläglich gescheitert! 

Es war nicht „einfach“ dieser Entwicklung zu vertrauen. Zumal sich das Wort „einfach“ als sehr schwierig geoutet hat. Denn „einfach“ bedeutet „Klarheit über tiefes Verständnis“ zu erlangen. Und erst mein Wandel konnte diese Relation vom „Jetzt“ zum Ich in der Vergangenheit herstellen. Diesen Unterschied zu sehen und zu verstehen, war das Lehrreichste überhaupt. Ein Treffpunkt zum Erden, eine Waffe gegen alles, was mir, meiner Familie und diesem Dasein schaden könnte. Ein tiefes Verständnis darüber, was mir wichtig ist und richtig erscheint. 

Und ja – Kollisionen habe ich auch heute noch in meinem Leben. Ich tu mir sehr schwer mit Menschen, die dieses Verständnis nicht haben.  Menschen, die das „Haben“, wenn man so will den Gipfel, über das „Sein“, also den Weg dorthin, stellen. 

„Der Weg ist das Ziel“ – Konfuzius bringt das sehr „einfach“ zum Ausdruck. Was das wirklich bedeutet lässt sich nur ERLEBEN.

Und da ich mich mit diesem Zugang zum Leben und Bergsteigen immer noch recht einsam fühle, haben wir uns bei der Bergschule Lechtal entschlossen, diese für uns wichtigen Botschaften bei all unseren geführten Touren und Ausbildungskursen zu vermitteln. Nicht als Vortrag. Subtil. Verpackt in der Bergwelt, in die wir euch führen. 

INDIVIDUELL – PERSÖNLICH – NACHHALTIG

MEHR ALS BERGSCHULE

2017 haben wir im Gramaiser Nuiraut unseren Stützpunkt – Eigenheim, Büro, Basislager für unsere Kunden und Gäste – errichtet. In den mit platzsparenden Konzepten eingerichteten, urgemütlichen und komfortablen Räumlichkeiten betreiben wir unser Basecamp, Agentur, Bergschule, sowie eine Unternehmensberatung, die auf den Pfeilern der Agentur und Schule steht. Im und rund um das Nuiraut haben wir uns einen Raum geschaffen, wo wir sowohl in Einzelcoachings, auch auch mit Teams und Unternehmen an deren Herausforderungen arbeiten können.

FAMILY BUSINESS

RETREATS & TEAMBUILDING EVENTS

TEAMBUILDING KLASSISCH 1 TAG

TEAMBUILDING WOCHENENDE

FRÜHLINGSERWACHEN DETOX

BOWSPRING 'N CLIMB

BASECAMP AUSZEIT-WOCHENENDE